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Cost-per-Hire

Marlon Bösel

Geschrieben von

Der Cost-per-Hire (CPH) beschreibt die durchschnittlichen Kosten, die einem Unternehmen entstehen, um eine Position erfolgreich zu besetzen. Die Kennzahl gehört zu den wichtigsten Recruiting-KPIs und zeigt, wie wirtschaftlich der gesamte Einstellungsprozess ist – von der Stellenausschreibung bis zur Vertragsunterschrift.

Ein transparenter Cost-per-Hire hilft Unternehmen dabei, Recruiting-Maßnahmen realistisch zu bewerten und Budgets langfristig zu planen.

Bestandteile des Cost-per-Hire

  • In den Cost-per-Hire fließen sowohl externe als auch interne Kosten ein. Typischerweise zählen dazu:
  • Kosten für Stellenanzeigen und Jobbörsen
  • Ausgaben für Social Recruiting und Personalmarketing
  • Agentur- oder Headhunter-Honorare
  • Kosten für Recruiting-Software und Tools
  • interne Personalkosten (z. B. Zeitaufwand von HR und Fachabteilungen)
  • ggf. Reisekosten oder Aufwände für Interviews

Die Gesamtkosten werden durch die Anzahl der Einstellungen geteilt. Das Ergebnis zeigt, wie viel eine einzelne Besetzung im Durchschnitt kostet.

Je klarer Kosten erfasst und abgegrenzt sind, desto aussagekräftiger ist der CPH.

Warum der Cost-per-Hire wichtig ist

Der Cost-per-Hire schafft Transparenz über die Wirtschaftlichkeit des Recruitings. Unternehmen können vergleichen, wie teuer unterschiedliche Stellen, Standorte oder Recruiting-Kanäle sind. So lassen sich Kostenfresser identifizieren und Prozesse gezielt optimieren.

Ein steigender CPH kann ein Hinweis auf hohe Marktknappheit, ineffiziente Prozesse oder ungünstige Kanalwahl sein. Ein stabiler oder sinkender Wert spricht hingegen für ein gut strukturiertes und planbares Recruiting.

Cost-per-Hire richtig interpretieren

Der Cost-per-Hire sollte niemals isoliert betrachtet werden. Eine günstige Einstellung ist nicht automatisch erfolgreich, wenn Qualität, Passung oder Bindung nicht stimmen. Deshalb empfiehlt es sich, den CPH gemeinsam mit Kennzahlen wie Time-to-Hire, Cost-per-Application oder Fluktuationsrate zu analysieren.

Richtig eingesetzt dient der CPH als strategisches Steuerungsinstrument für nachhaltiges Recruiting.

Cost-per-Hire mit dem Connectoor steuern

Der Connectoor unterstützt Sie dabei, Recruiting-Kosten und Einstellungen übersichtlich zu dokumentieren. Durch zentrale Auswertungen behalten Sie den Überblick über Aufwände, Kanäle und Ergebnisse.

So schaffen Sie eine belastbare Grundlage für datenbasiertes Recruiting und können Ihren Cost-per-Hire langfristig optimieren.

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